Alcohol Use Disorders Identification Test - C (AUDIT-C)

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Ein Instrument mit 3 Fragen zur Erkennung von ungesundem Alkoholkonsum bei Patientinnen und Patienten, die möglicherweise nicht alkoholabhängig sind.

ErstellerDr. Katharine Bradley, MD, MPH
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Anweisungen
  • Beantworten Sie bis zu 3 Fragen zu Ihrem Alkoholkonsum im vergangenen Jahr.
  • Wählen Sie die Antwort, die für Sie am besten zutrifft.
  • Ihre Gesamtpunktzahl und Ihre Risikostufe werden berechnet und angezeigt, nachdem Sie alle Fragen beantwortet haben.
  • Bitte besprechen Sie diese Ergebnisse mit einer medizinischen Fachperson. Dieses Instrument dient der Früherkennung (Screening), nicht der Diagnose.

Standardgetränk-Äquivalente

Ungefähre Anzahl an StandardgetränkenNational Institutes of Health

 

Da Alkohol Ihre Gesundheit beeinträchtigen und bestimmte Medikamente und Behandlungen beeinflussen kann, ist es wichtig, dass wir Ihnen einige Fragen zu Ihrem Alkoholkonsum stellen. Ihre Antworten bleiben vertraulich, bitte antworten Sie daher ehrlich. Wählen Sie bei jeder Frage die Antwort aus, die am besten zutrifft, und beziehen Sie sich dabei auf das vergangene Jahr.

Zweck und Anwendung

Der Alcohol Use Disorders Identification Test - C (AUDIT-C) ist ein Screening-Instrument mit 3 Fragen. Er ist eine Kurzfassung des AUDIT mit 10 Fragen, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entwickelt wurde, um Alkoholkonsum, Trinkverhalten und alkoholbedingte Probleme zu erfassen. Der Hauptzweck des AUDIT mit 10 Fragen ist es, Personen mit riskanten oder schädlichen Trinkmustern sowie Personen mit möglicher Alkoholabhängigkeit zu erkennen. Laut auditscreen.org haben sich kürzere Versionen des AUDIT als praktische und wirksame Instrumente zur Diagnose von Alkoholkonsumstörungen in der Primärversorgung erwiesen. Ein „Standardgetränk“ enthält etwa 14 Gramm reinen Alkohol (z. B. 12 oz Bier, 5 oz Wein oder 1,5 oz Spirituosen).

Um eine Alkoholkonsumstörung (AUD) zu diagnostizieren, ist eine weitere Abklärung erforderlich. Der AUDIT-C erkennt starken Alkoholkonsum besser und kann aktuelle und frühere problematische Trinkgewohnheiten besser unterscheiden als andere Screening-Fragebögen, wie etwa der CAGE-Fragebogen mit 4 Fragen.

Zusammenfassung 

Der in dieser Evaluation verwendete Alcohol Use Disorder Identification Test (AUDIT) ist eine angepasste, verkürzte Version des AUDIT mit 10 Fragen. Die angepasste Version ist ein Alkohol-Screening-Instrument mit 3 Fragen (AUDIT-C), das dabei hilft, Personen zu erkennen, die möglicherweise eine aktive Alkoholkonsumstörung (AUD) haben. 

Auswertung

Den Antworten werden Punkte zugeordnet (außer beim Geschlecht). Die Summe dieser Punkte (maximal 12 Punkte) aus den drei Fragen zum Alkoholkonsum bestimmt die Punktzahl und das Risiko. Wenn die erste Frage zum Alkoholkonsum mit "nie" beantwortet wird, werden die übrigen beiden Fragen übersprungen.

  • Normaler Alkoholkonsum (Frauen <3)

  • Normaler Alkoholkonsum (Männer <4)

  • Risiko für Alkoholmissbrauch (Frauen ≥ 3)

  • Risiko für Alkoholmissbrauch (Männer ≥ 4)

  • Risiko für mögliche Leberschäden (Punktzahl ≥ 5)

  • Hinweis für medizinisches Fachpersonal: Richtigkeit überprüfen – Alkoholkonsum der Patientin bzw. des Patienten in den vergangenen Monaten durchgehen

    • Stammen die Punkte nur aus Frage 1, liegt der Konsum der Person häufig unter dem Grenzwert des AUDIT-C. 

      • Frage 1: Wie oft haben Sie im vergangenen Jahr ein alkoholisches Getränk getrunken?

      • Klären Sie dies mit der Patientin bzw. dem Patienten, indem Sie den Alkoholkonsum der vergangenen paar Monate durchgehen.

  

Nächste Schritte für Fachpersonal

Wenn Sie vermuten, dass die Patientin bzw. der Patient den eigenen Alkoholkonsum herunterspielt, oder wenn die Punktzahl nahe am Grenzwert liegt, ziehen Sie ein umfassenderes Screening-Instrument in Betracht, um Art und Ausmaß des Alkoholkonsums zu verstehen.

Umfassende, validierte Tests zur weiteren Abklärung sind unter anderem:

  • Michigan Alcoholism Screening Test (MAST)

  • Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT)

Wenn die Screening-Ergebnisse positiv sind, ziehen Sie in Betracht, die Patientin bzw. den Patienten auf ein Alkoholentzugssyndrom zu untersuchen. 

  • Beobachten Sie in jeder Situation, in der der Zugang zu Alkohol eingeschränkt sein könnte, auf Anzeichen oder Symptome eines Entzugs, auch bei Patientinnen und Patienten, die im Screening auf Alkoholmissbrauch nicht positiv sind. 

  • Die Clinical Institute Withdrawal Assessment for Alcohol Scale, Revised (CIWA-Ar) ist ein Fragebogen mit 10 Punkten, der Anzeichen, Symptome und Schweregrad des Alkoholentzugs erfasst, um die ambulante Behandlung zu steuern.

Primäre Referenz: Babor, T.F., Higgins-Biddle, J.C., Saunders, J.B., & Monteiro, M.G. (2001). AUDIT: The Alcohol Use Disorders Identification Test: Guidelines for Use in Primary Care (2nd ed.). World Health Organization.

Einschränkungen

Der AUDIT ist ein Screening-Instrument und kein Ersatz für eine umfassende diagnostische Beurteilung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson. Seine Genauigkeit hängt von der ehrlichen Selbstauskunft der Patientin bzw. des Patienten ab, die durch Erinnerungsverzerrungen oder die Scheu, starken Alkoholkonsum zuzugeben, beeinflusst sein kann. Auch die Definition eines „Standardgetränks“ kann sich von Land zu Land unterscheiden, sodass für die Nutzerin bzw. den Nutzer gegebenenfalls eine Klärung nötig ist.

Alle Fragen und möglichen Ergebnisse

Standardgetränk-Äquivalente

 

Da Alkohol Ihre Gesundheit beeinträchtigen und bestimmte Medikamente und Behandlungen beeinflussen kann, ist es wichtig, dass wir Ihnen einige Fragen zu Ihrem Alkoholkonsum stellen. Ihre Antworten bleiben vertraulich, bitte antworten Sie daher ehrlich. Wählen Sie bei jeder Frage die Antwort aus, die am besten zutrifft, und beziehen Sie sich dabei auf das vergangene Jahr.

Geschlecht

Select one option:

  • Männlich
  • Weiblich
1. Wie oft haben Sie im vergangenen Jahr ein alkoholisches Getränk getrunken?

Select one option:

  • Nie
  • Einmal im Monat oder seltener
  • 2- bis 4-mal im Monat
  • 2- bis 3-mal pro Woche
  • 4-mal oder öfter pro Woche
2. Wie viele alkoholische Getränke haben Sie im vergangenen Jahr an einem typischen Tag, an dem Sie getrunken haben, zu sich genommen?

Select one option:

  • 1 bis 2 Getränke
  • 3 oder 4
  • 5 oder 6
  • 7 bis 9
  • 10 oder mehr
3. Wie oft haben Sie im vergangenen Jahr bei einer Gelegenheit 6 oder mehr Getränke getrunken?

Select one option:

  • Nie
  • Seltener als einmal im Monat
  • Monatlich
  • Wöchentlich
  • Täglich oder fast täglich
Mögliche Ergebnisse
Normaler Alkoholkonsum (Frauen <3)
  • Ihre Punktzahl weist auf ein geringes Risiko für alkoholbedingte Probleme hin. Es wird empfohlen, weiterhin verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Wenn Sie Bedenken haben, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bzw. einer anderen medizinischen Fachperson.
  • Je nach Ihrem Gesundheitszustand oder Ihrer Medikamenteneinnahme gibt Ihnen Ihre medizinische Fachperson eine Rückmeldung oder es sind keine weiteren Maßnahmen nötig.

 

Einschränkungen

Der AUDIT ist ein Screening-Instrument und ersetzt keine umfassende diagnostische Beurteilung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson. Seine Genauigkeit hängt von den ehrlichen Selbstangaben der Patientin bzw. des Patienten ab, die durch Erinnerungsverzerrung oder Zurückhaltung bei der Angabe von starkem Alkoholkonsum beeinflusst sein können. Auch die Definition eines „Standardgetränks“ kann von Land zu Land unterschiedlich sein und muss für die nutzende Person gegebenenfalls erläutert werden.

 

Nächste Schritte für Behandelnde

Wenn Sie vermuten, dass die Patientin bzw. der Patient den Alkoholkonsum herunterspielt, oder wenn die Punktzahl nahe am Grenzwert liegt, ziehen Sie den Einsatz eines umfassenderen Screening-Instruments in Betracht, um Art und Ausmaß des Alkoholkonsums zu verstehen.

 

Umfassende validierte Tests zur weiteren Abklärung sind:

  • Michigan Alcoholism Screening Test (MAST)
  • Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT)

 

Bei positiven Screening-Ergebnissen sollte erwogen werden, die Patientin bzw. den Patienten auf ein Alkoholentzugssyndrom hin zu untersuchen. 

  • In jeder Situation, in der der Zugang zu Alkohol eingeschränkt sein könnte, sollte auf Anzeichen oder Symptome eines Entzugs geachtet werden, auch bei Patientinnen und Patienten, die im Screening auf Alkoholmissbrauch nicht positiv sind. 
  • Die Clinical Institute Withdrawal Assessment for Alcohol Scale, Revised (CIWA-Ar) ist ein Fragebogen mit 10 Punkten, der die Anzeichen, Symptome und den Schweregrad des Alkoholentzugs erfasst, um die ambulante Behandlung zu steuern.
Genauigkeit prüfen: Alkoholkonsum der Patientin bzw. des Patienten in den vergangenen Monaten durchgehen.

Stammen die Punkte nur aus Frage 1, liegt der Alkoholkonsum häufig unter dem Grenzwert des AUDIT-C. 

  • Frage 1: Wie oft haben Sie im vergangenen Jahr ein alkoholisches Getränk getrunken?
  • Klären Sie dies mit der Patientin bzw. dem Patienten, indem Sie den Alkoholkonsum der vergangenen paar Monate durchgehen.
Normaler Alkoholkonsum (Männer <4)
  • Ihre Punktzahl weist auf ein geringes Risiko für alkoholbedingte Probleme hin. Es wird empfohlen, weiterhin verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Wenn Sie Bedenken haben, sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt bzw. einer anderen medizinischen Fachperson.
  • Je nach Ihrem Gesundheitszustand oder Ihrer Medikamenteneinnahme gibt Ihnen Ihre medizinische Fachperson eine Rückmeldung oder es sind keine weiteren Maßnahmen nötig.

 

Einschränkungen

Der AUDIT ist ein Screening-Instrument und ersetzt keine umfassende diagnostische Beurteilung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson. Seine Genauigkeit hängt von den ehrlichen Selbstangaben der Patientin bzw. des Patienten ab, die durch Erinnerungsverzerrung oder Zurückhaltung bei der Angabe von starkem Alkoholkonsum beeinflusst sein können. Auch die Definition eines „Standardgetränks“ kann von Land zu Land unterschiedlich sein und muss für die nutzende Person gegebenenfalls erläutert werden.

 

Nächste Schritte für Behandelnde

Wenn Sie vermuten, dass die Patientin bzw. der Patient den Alkoholkonsum herunterspielt, oder wenn die Punktzahl nahe am Grenzwert liegt, ziehen Sie den Einsatz eines umfassenderen Screening-Instruments in Betracht, um Art und Ausmaß des Alkoholkonsums zu verstehen.

 

Umfassende validierte Tests zur weiteren Abklärung sind:

  • Michigan Alcoholism Screening Test (MAST)
  • Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT)

 

Bei positiven Screening-Ergebnissen sollte erwogen werden, die Patientin bzw. den Patienten auf ein Alkoholentzugssyndrom hin zu untersuchen. 

  • In jeder Situation, in der der Zugang zu Alkohol eingeschränkt sein könnte, sollte auf Anzeichen oder Symptome eines Entzugs geachtet werden, auch bei Patientinnen und Patienten, die im Screening auf Alkoholmissbrauch nicht positiv sind. 
  • Die Clinical Institute Withdrawal Assessment for Alcohol Scale, Revised (CIWA-Ar) ist ein Fragebogen mit 10 Punkten, der die Anzeichen, Symptome und den Schweregrad des Alkoholentzugs erfasst, um die ambulante Behandlung zu steuern.
Risiko für Alkoholmissbrauch (Männer ≥ 4)
  • Ihre Punktzahl deutet darauf hin, dass Ihr Alkoholkonsum riskant oder schädlich ist. 
  • Es wäre hilfreich, in Betracht zu ziehen, Ihren Alkoholkonsum zu verringern. 
  • Bitte wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere medizinische Fachperson , um Ihre Trinkgewohnheiten und mögliche Gesundheitsrisiken zu besprechen.
  • Je nach Ihrem Gesundheitszustand oder Ihrer Medikamenteneinnahme gibt Ihnen Ihre medizinische Fachperson eine Rückmeldung oder eine Kurzintervention (Drink-Less-Programm).
  • Klicken Sie auf Drink-Less-Programm, um weitere Informationen zu erhalten.

 

Einschränkungen

Der AUDIT ist ein Screening-Instrument und ersetzt keine umfassende diagnostische Beurteilung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson. Seine Genauigkeit hängt von den ehrlichen Selbstangaben der Patientin bzw. des Patienten ab, die durch Erinnerungsverzerrung oder Zurückhaltung bei der Angabe von starkem Alkoholkonsum beeinflusst sein können. Auch die Definition eines „Standardgetränks“ kann von Land zu Land unterschiedlich sein und muss für die nutzende Person gegebenenfalls erläutert werden.

 

Nächste Schritte für Behandelnde

Wenn Sie vermuten, dass die Patientin bzw. der Patient den Alkoholkonsum herunterspielt, oder wenn die Punktzahl nahe am Grenzwert liegt, ziehen Sie den Einsatz eines umfassenderen Screening-Instruments in Betracht, um Art und Ausmaß des Alkoholkonsums zu verstehen.

 

Umfassende validierte Tests zur weiteren Abklärung sind:

  • Michigan Alcoholism Screening Test (MAST)
  • Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT)

 

Bei positiven Screening-Ergebnissen sollte erwogen werden, die Patientin bzw. den Patienten auf ein Alkoholentzugssyndrom hin zu untersuchen. 

  • In jeder Situation, in der der Zugang zu Alkohol eingeschränkt sein könnte, sollte auf Anzeichen oder Symptome eines Entzugs geachtet werden, auch bei Patientinnen und Patienten, die im Screening auf Alkoholmissbrauch nicht positiv sind. 
  • Die Clinical Institute Withdrawal Assessment for Alcohol Scale, Revised (CIWA-Ar) ist ein Fragebogen mit 10 Punkten, der die Anzeichen, Symptome und den Schweregrad des Alkoholentzugs erfasst, um die ambulante Behandlung zu steuern.
Risiko für Alkoholmissbrauch und mögliche Leberschäden (Punktzahl ≥ 5)
  • Ihre Punktzahl weist auf eine hohe Wahrscheinlichkeit einer Alkoholabhängigkeit hin. 
  • Es wird dringend empfohlen, dass Sie umgehend den Rat einer medizinischen Fachperson einholen. Sie kann Ihnen Orientierung und Unterstützung im Umgang mit Ihrem Alkoholkonsum geben.
  • Je nach Ihrem Gesundheitszustand oder Ihrer Medikamenteneinnahme bietet Ihnen Ihre medizinische Fachperson eine Rückmeldung, eine Überweisung an eine Fachärztin oder einen Facharzt, eine Entgiftung, die Teilnahme an einem Therapieprogramm, eine medikamentöse Behandlung (Medikamente)  und die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe an.
  • Klicken Sie auf Drink-Less-Programm, um weitere Informationen zu Maßnahmen zu erhalten, die Sie jetzt ergreifen können.

 

Einschränkungen

Der AUDIT ist ein Screening-Instrument und ersetzt keine umfassende diagnostische Beurteilung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson. Seine Genauigkeit hängt von den ehrlichen Selbstangaben der Patientin bzw. des Patienten ab, die durch Erinnerungsverzerrung oder Zurückhaltung bei der Angabe von starkem Alkoholkonsum beeinflusst sein können. Auch die Definition eines „Standardgetränks“ kann von Land zu Land unterschiedlich sein und muss für die nutzende Person gegebenenfalls erläutert werden.

 

Nächste Schritte für Behandelnde

Wenn Sie vermuten, dass die Patientin bzw. der Patient den Alkoholkonsum herunterspielt, oder wenn die Punktzahl nahe am Grenzwert liegt, ziehen Sie den Einsatz eines umfassenderen Screening-Instruments in Betracht, um Art und Ausmaß des Alkoholkonsums zu verstehen.

 

Umfassende validierte Tests zur weiteren Abklärung sind:

  • Michigan Alcoholism Screening Test (MAST)
  • Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT)

 

Bei positiven Screening-Ergebnissen sollte erwogen werden, die Patientin bzw. den Patienten auf ein Alkoholentzugssyndrom hin zu untersuchen. 

  • In jeder Situation, in der der Zugang zu Alkohol eingeschränkt sein könnte, sollte auf Anzeichen oder Symptome eines Entzugs geachtet werden, auch bei Patientinnen und Patienten, die im Screening auf Alkoholmissbrauch nicht positiv sind. 
  • Die Clinical Institute Withdrawal Assessment for Alcohol Scale, Revised (CIWA-Ar) ist ein Fragebogen mit 10 Punkten, der die Anzeichen, Symptome und den Schweregrad des Alkoholentzugs erfasst, um die ambulante Behandlung zu steuern.

 

Risiko für Alkoholmissbrauch (Frauen ≥ 3)
  • Ihre Punktzahl deutet darauf hin, dass Ihr Alkoholkonsum riskant oder schädlich ist. 
  • Es wäre hilfreich, in Betracht zu ziehen, Ihren Alkoholkonsum zu verringern. 
  • Bitte wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere medizinische Fachperson , um Ihre Trinkgewohnheiten und mögliche Gesundheitsrisiken zu besprechen.
  • Je nach Ihrem Gesundheitszustand oder Ihrer Medikamenteneinnahme gibt Ihnen Ihre medizinische Fachperson eine Rückmeldung oder eine Kurzintervention (Drink-Less-Programm).
  • Klicken Sie auf Drink-Less-Programm, um weitere Informationen zu erhalten.

 

Einschränkungen

Der AUDIT ist ein Screening-Instrument und ersetzt keine umfassende diagnostische Beurteilung durch eine qualifizierte medizinische Fachperson. Seine Genauigkeit hängt von den ehrlichen Selbstangaben der Patientin bzw. des Patienten ab, die durch Erinnerungsverzerrung oder Zurückhaltung bei der Angabe von starkem Alkoholkonsum beeinflusst sein können. Auch die Definition eines „Standardgetränks“ kann von Land zu Land unterschiedlich sein und muss für die nutzende Person gegebenenfalls erläutert werden.

 

Nächste Schritte für Behandelnde

Wenn Sie vermuten, dass die Patientin bzw. der Patient den Alkoholkonsum herunterspielt, oder wenn die Punktzahl nahe am Grenzwert liegt, ziehen Sie den Einsatz eines umfassenderen Screening-Instruments in Betracht, um Art und Ausmaß des Alkoholkonsums zu verstehen.

 

Umfassende validierte Tests zur weiteren Abklärung sind:

  • Michigan Alcoholism Screening Test (MAST)
  • Alcohol Use Disorders Identification Test (AUDIT)

 

Bei positiven Screening-Ergebnissen sollte erwogen werden, die Patientin bzw. den Patienten auf ein Alkoholentzugssyndrom hin zu untersuchen. 

  • In jeder Situation, in der der Zugang zu Alkohol eingeschränkt sein könnte, sollte auf Anzeichen oder Symptome eines Entzugs geachtet werden, auch bei Patientinnen und Patienten, die im Screening auf Alkoholmissbrauch nicht positiv sind. 
  • Die Clinical Institute Withdrawal Assessment for Alcohol Scale, Revised (CIWA-Ar) ist ein Fragebogen mit 10 Punkten, der die Anzeichen, Symptome und den Schweregrad des Alkoholentzugs erfasst, um die ambulante Behandlung zu steuern.

Zitat

Babor, T.F., Higgins-Biddle, J.C., Saunders, J.B., & Monteiro, M.G. (2001). AUDIT: The Alcohol Use Disorders Identification Test: Guidelines for Use in Primary Care (2nd ed.). World Health Organization.

Literatur